Whiteboards machen Tafeldienst überflüssig
Freitag 23. Juli 2010 von carmen
Die Geschichte des Tafeldiensts ist wohl schon so alt wie auch die Geschichte der Tafeln selbst. Denn irgendwie musste die Tafel ja wieder von der Kreide befreit werden. Wer an der Reihe ist mit dem Tafeldienst, das bestimmt in der Regel der Klassenlehrer. Der Tafeldienst (bestehend aus zwei Schülern der Klasse) wird von den Klassenbuchführern ins Klassenbuch eingetragen. Die Abwechslung beim Tafeldienst geschieht meist in alphabetischer Reihenfolge. Die Einführung der Flipcharts und später der virtuellen Whiteboards macht allerdings den Tafeldienst heute in vielen Schulen bereits überflüssig. Das heißt auch die Schüler, die Ordnungsdienst haben, haben in den letzten Jahren dank der modernen Technik durchaus eine Arbeitserleichterung erfahren.
Denn was auf die Flipcharts bzw. virtuellen Whiteboards geschrieben wird, muss nicht mehr weggewischt werden. Geht auch gar nicht, weil dies mit speziellen Filzschreibern passiert. Für den Fall jedoch, dass sich eine Schule für die nicht virtuelle Variante der Whiteboards entschieden hat, dann müssen die Schüler, die gerade Ordnungsdienst haben auch mit einem Schwamm weiterhin die Tafel wischen. Allerdings entfällt das Nassmachen bei diesem Schwamm, denn die Whiteboards werden mit einem speziellen trockenen Schwamm wieder von der Filzstiftfarbe befreit.
Verfügbar sind bei den Filzstiftfarben im Übrigen Farben in vielen Varianten. Was eine Schule allerdings beachten sollte: Nicht nur die Schüler müssen mit den Whiteboards klar kommen, sondern vor allem die Lehrer. Vor allem die “Lehrer der alten Schule” fällt es sehr schwer sich umzustellen und bedürfen auch einer intensiven Schulung. Doch ausgelernt hat man eben auch als Lehrer nicht, wie dieses Beispiel belegt.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 23. Juli 2010 um 12:45 und abgelegt unter Aktuelles. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.