Der Private Krankenversicherung Vergleich lohnt sich…
Mittwoch 16. Juni 2010 von Redaktionsdienst
Ein Private Krankenversicherung Vergleich lohnt sich, denn in Deutschland gibt es über 50 Anbieter von privaten Krankenversicherungen mit insgesamt mehr als 3000 Tarifmodellen. Die effektiven monatlichen Kosten (also die tatsächlichen Monatsbeiträge, ggf. plus die auf den Monat umgerechnete jährliche Selbstbeteiligung) für eine private Krankenversicherung variieren von etwas über 100 Euro bis deutlich über 900 Euro.
Diese erstaunliche Spannweite hat mehrere verschiedene Gründe.
Die ersten Angaben, die der Interessent beim Private Krankenversicherung Vergleich machen muss, sind die zu Geschlecht und Alter. Frauen zahlen höhere Prämien, denn laut Statistik leben sie länger als Männer und kosten die Versicherung dadurch länger Geld. Junge Menschen sind, wiederum statistisch betrachtet, in der Regel gesünder als ältere und nehmen daher weniger Versicherungsleistungen in Anspruch.
Der nächste Punkt ist der gewünschte Leistungsumfang. Es gibt drei Leistungsstufen, deren unterste – der Basistarif – sich von den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht unterscheidet, also z. B. die kassenüblichen Zuschüsse für Zahnbehandlungen und Zahnersatz und auch die üblichen Konditionen für stationäre Behandlungen bietet. Die mittlere und die höchste Tarifklasse gewähren jeweils höhere Zuschüsse und privilegierte Behandlung im Krankenhaus. Der Private Krankenversicherung Vergleich zeigt, dass die beiden höherwertigen Tarifpakete bei ansonsten gleichen Bedingungen um 50% teurer bzw. mehr als doppelt so teuer wie das Basispaket sein können.
Aber es gibt weitere Vereinbarungen, die die Prämien beeinflussen. Der Verzicht auf das Hausarztmodell – also die Option, Fachärzte direkt aufsuchen zu dürfen, ohne Überweisung vom Hausarzt – führt zu höheren Monatsbeiträgen. Und falls der Versicherte Wert darauf legt, dass die Kosten für die Behandlung durch einen Heilpraktiker und für Naturheilverfahren übernommen werden, so treibt das die Prämien wieder ein Stück höher.
Als letzte Maßnahme zur Steigerung der Beiträge kann man noch zwei zusätzliche Leistungen vereinbaren, nämlich Krankentagegeld (d. h. Zahlungen im Fall von Arbeitsunfähigkeit) und Krankenhaustagegeld (Zahlungen nur im Fall von Arbeitsunfähigkeit in Verbindung mit stationärer Behandlung). Diese beiden Zusatzversicherungen machen laut Private Krankenversicherung Vergleich die Prämien noch einmal ca. 40% teurer.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 16. Juni 2010 um 17:19 und abgelegt unter Versicherungen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.